Hoffnung schenkenProjekt

Weihnachten 2016

Dieses Jahr möchten wir Ihnen Projekte vorstellen, die momentan nicht im Medienfokus liegen. Aber viele Menschen aus diesen Ländern versuchen weiterhin, nach Deutschland zu  üchten. Mitarbeiter von Frontiers dienen den Menschen dort seit vielen Jahren. Sie zeigen ihnen durch ihre Projekte die Liebe Gottes und dass sie nicht vergessen sind. Trotz aller schwierigen Umstände bleiben unsere Mitarbeiter vor Ort, um zu helfen und Ho nung zu bringen. Wir laden Sie ein, mit einer Weihnachtsspende ein Hoffnungszeichen in diesen Ländern zu setzen.

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Wo die Not am größten ist

Aufbruch ans geistliche Ende der Welt

Weltweit gibt es etwa 1,7 Milliarden Muslime. Die islamische Welt umfasst über 50 mehrheitlich muslimische Länder und große muslimische Minderheiten in weiteren Ländern. Allein im hinduistischen Indien leben mehr als 160 Millionen Muslime. Und die Zahlen wachsen weiter. Angesichts dieser überwältigenden Aufgabe beschäftigt uns die Frage, was genau unser Auftrag ist. Als Mitarbeiter von Frontiers wollen wir vor allem dorthin gehen, wo bisher noch niemand war: zu jenen muslimischen Völkern, die bisher noch unberührt sind vom Evangelium. Derzeit wissen wir von 641 dieser Völker in der islamischen Welt.

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9 Millionen Menschen, 43 Volksgruppen - aber nur eine Handvoll Mitarbeiter!caucasusintroinset1

Ca. 9 Millionen Menschen nennen den Nordkaukasus, die Gebirgsregion in Südrussland, ihre Heimat. Das Kaukasusgebirge, bestehend aus majestätischen Bergen, zieht sich über acht Republiken vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer. Diese Republiken bilden die südliche Grenze Russlands. Die ethnische und linguistische Vielfalt in dieser Region ist erstaunlich. Der Nordkaukasus ist die Heimat von 43 Völkern. Jedes dieser Völker spricht seine eigene Sprache, und manche dieser Sprachen gliedern sich in viele unterschiedliche Dialekte. Je weiter man in den Osten kommt desto komplexer wird die Situation. 

Eine beliebte Legende im Kaukasus sagt: „Als der große Reiter die Sprachen auf der Welt verteilte, kam er auch zum Kaukasus. Plötzlich stolperte das Pferd. Der Sack des Reiters fiel herunter, und viele Sprachen verteilten sich über die Berge.“

Diese Völker leben in tiefster Dunkelheit, und bisher gab es kaum Bemühungen, ihnen die Gute Nachricht zu bringen. Deshalb möchten wir sie mit der Liebe Gottes in Jesus Christus erreichen. 

 

Frieden auf Erden...

...das wünschen sich auch syrische Flüchtlinge. Ob sie hier in Deutschland sind, im Libanon oder in Jordanien. Um in Frieden zu leben, sind sie aus Syrien geflohen, wo sie oft Traumatisches erlebten. Nach vier Jahren Krieg in Syrien spitzt sich die Lage für die Flüchtlinge im Nahen Osten immer weiter zu. In Jordanien dürfen die Flüchtlinge nicht arbeiten. Im Libanon sind die Löhne wegen der vielen Arbeitskräfte sehr niedrig. Ihre Hoffnung nach Syrien zurückzukehren schwindet weiter. Deshalb machen sich immer mehr Menschen auf nach Europa. Auch im vierten Jahr der Flüchtlingskrise führen wir unsere Arbeit in Jordanien und im Libanon fort. 

Unterstützung Syrien

Neues Team im Libanon

Wir freuen uns, ein neues Mitarbeiter-Team in eine weitere Stadt im Libanon senden zu können. Mit einem Bildungsprojekt sollen Kinder und ihre Familien gestärkt werden. Wir möchten den Flüchtlingen Hoffnung bringen, ganz praktisch durch Hilfsprojekte, aber auch in Gesprächen und Freundschaften.

Hilfe für Flüchtlinge in Jordanien

In Zusammenarbeit mit einer christlichen Gemeinschaft in Jordanien helfen wir syrischen Flüchtlingen.
Die Teams besuchen Familien und helfen ihnen mit Essens- und Hygienepaketen. Für den Winter, der die letzten Jahre immer mit Schnee und Kälte verbunden war, werden Gasflaschen benötigt, um diese an arme Flüchtlingsfamilien zu verteilen. Durch das Projekt sind viele gute Begegnungen und Gespräche entstanden.

Aufbau im Balkan

Neben Syrern beantragen viele Menschen aus dem Balkan (Albanien, Kosovo, Serbien und Bosnien) Asyl in Deutschland. Die Ursachen dafür sind die hohe Arbeitslosigkeit und fehlende Perspektiven vor Ort. Dringend brauchen die Menschen auf dem Balkan Hoffnung. Unsere Mitarbeiter helfen mit ihrer Arbeit den Menschen konkret, dass sie eine neue Perspektive für ihr Leben bekommen.

Unterstützung Balkan

Drogenreha im Kosovo

Das Gefühl nicht gebraucht zu werden führt bei vielen zum Alkohol- und Drogenkonsum. Unser Team betreibt eine der wenigen Drogenrehabilitation-Zentren im Kosovo. In der Therapie arbeiten die Abhängigen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb und in der Kartonagenfabrik mit. Der im Alltag gelebte Glaube der Mitarbeiter ist oft der Schlüssel dazu, dass die jungen Kosovaren den Weg aus ihrer Not finden.

Ausbildungszentrum in Bosnien

In Bosnien ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen sehr hoch. Für junge Menschen, besonders mit muslimischem Hintergrund, ist es nahezu unmöglich, eine Arbeitsstelle zu finden. Deshalb gehen viele junge Christen als Asylsuchende nach Deutschland oder in die Schweiz. Seit 2015 betreibt ein Team ein Ausbildungszentrum in Bosnien. Junge bosnische Christen erhalten eine Ausbildung zum Landwirt. Neben dem fachlichen Lernen soll die Zeit ebenso eine Lebensschule für die Christen sein. Die Jugendlichen, die oft aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen, erhalten eine qualifizierte Berufsausbildung.