Der Tschad

Im Tschad leben etwa 12 Millionen Menschen. Obwohl es im Süden des Landes eine große christliche Mehrheit gibt, sind immer noch über 80 Volksgruppen völlig unerreicht. Dazu kommen einige Hundertausend Flüchtlinge aus dem Sudan, die man in diesem Land recht einfach erreichen kann.

In den letzten Jahren erlebt der Tschad eine relative Ruhe und ist im Vergleich mit den Nachbarländern eine Insel von Frieden und Stabilität. Durch die vergleichsweise große Offenheit christlicher Arbeit und Mission gegenüber bieten sich unzählige Möglichkeiten. Aber es gibt nur sehr wenige Mitarbeiter. Deshalb hat die Arbeit im Tschad für uns eine hohe Priorität.

Möglichkeiten

Da der Tschad zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Erde gehört, konzentrieren sich die meisten Projekte auf die Armutsbekämpfung in Bereichen wie z.B. Bildung und Gesundheit. Somit bieten sich Möglichkeiten für Lehrer, Administratoren, medizinisches Fachpersonal, Sprachlehrer….

Schlüsselstädte sind die Hauptstadt N’Djamena und Abéché im Osten des Landes, die beide als Gateway Citys zu vielen der Volksgruppen gelten. Weitere wichtige Städte sind Bardai, Mao, Moussoro und Ati.

Das Leben im Tschad bringt besondere Herausforderungen mit sich. Die klimatischen Bedingungen stellen nur eine von vielen dar. In der Regel wird man mindestens zwei Sprachen lernen müssen: Arabisch oder Französisch als Amtssprachen und die jeweilige Stammessprache. Da sich Dinge schnell verändern können, braucht es viel Flexibilität und Ausdauer: Enttäuschungen, harte Umstände und Opfer gehören zum täglichen Leben dazu. 

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