Gruppe_Frauen_Kinder1. Wir dienen muslimischen Volksgruppen

Nur 6 % aller von Gemeinden entsandten Mitarbeiter leben und dienen in muslimischen Ländern und suchen das Beste ihrer Städte und Dörfer. Es wundert nicht, dass mehr als die Hälfte aller unerreichten Völker, denen Jesus (Isa al Masih) unbekannt ist, zu den muslimischen gehören. Über Jahrhunderte war die Beziehung der Nachfolger Jesu zu den Muslimen von Distanz und Ablehnung geprägt. Diese Grenze gilt es in Liebe zu überwinden.

 
2. Wir fördern die Entstehung selbstständiger einheimischer Gemeinden

Wir sind überzeugt, dass nur Gott die Umkehr in den Herzen der Menschen bewirken kann, damit es zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus kommt. Für viele Muslime ist dieser Schritt sehr herausfordernd. Umso mehr sind sie auf eine lebendige Gemeinschaft angewiesen, die sich in ihr kulturelles Umfeld sensibel einfügt und ihnen eine Atmosphäre des Lernens, Dienens und der gegenseitigen Fürsorge ermöglicht. Die Entstehung von Gemeinden ist oft ein langwieriger und schwieriger Prozess. Darum gilt es, sich diesem Ziel mit Entschlossenheit zu verpflichten.

 
3. Wir sind ein Zusammenschluss weitgehend selbstständiger Teams

Teamarbeit ist ein Schlüssel zur Entstehung von Gemeinden in der islamischen Welt. Alle unsere Mitarbeiter sind auf Gemeinschaft sowie Ergänzung in Gaben und Fähigkeiten angewiesen. Schwächen können überwunden und Stärken optimiert werden. Ein Team hat die Möglichkeit Städte und Dörfer zu prägen und auf vielfältige Weise das Beste der Muslime zu suchen. Teamarbeit stärkt den ganzheitlichen Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit und vervielfacht die Ressourcen. Motivation zum Dienst in einem anderen kulturellen Umfeld ist elementar.

 
4. Wir bejahen Beratung und Korrektur

Frontiers ist bereit, auch junge Mitarbeiter mit weniger Erfahrung einzusetzen und ihnen Verantwortung zu geben. Das bedingt die ständige Bereitschaft, Beratung und Korrektur von erfahrenen Teamleitern und anderen zu suchen und anzunehmen. Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Ein weltweiter Austausch von Erfahrungen, Wissen, Erfolgen und Misserfolgen ist grundlegend, denn vieles in der islamischen Welt muss neu entdeckt und erprobt werden.
Darüber hinaus hat Frontiers eine Rechenschaftsstruktur geschaffen, in die jeder Mitarbeiter eingebunden ist. Regelmäßige Standortbestimmungen und Berichte sind zentrale Bereiche in der Mitarbeit.

 

5. Wir fördern und achten eine Vielfalt an Lebensstilen, Arbeitsweisen und theologischen Standpunkten

Frontiers arbeitet in der gesamten islamischen Welt, von Marokko bis Indonesien, von Zentralasien bis in die Sahara. Eine Vielzahl von Sprachen, Kulturen, Traditionen, politischen Systemen und sozialen Gesellschaftsschichten sind eine Herausforderung, der wir nur durch eine Vielfalt an Lebensstilen und Arbeitsweisen begegnen können.
Wir sind uns darüber hinaus bewusst, dass unsere geistliche Erkenntnis Stückwerk ist. Deshalb bejahen und fördern wir unterschiedliche theologische Schwerpunkte im Rahmen unseres Glaubensbekenntnisses.

 
6. Unsere Teamleiter bilden das oberste Führungsorgan

Die Erfahrungen unserer Teamleiter in den verschiedenen Arbeitsgebieten bilden die Grundlage für alle wichtigen Entscheidungen innerhalb von Frontiers. Wegweisende Beschlüsse werden darum von Mitarbeitern getroffen, die in den jeweiligen Situationen selber leben. Das oberste Führungsorgan innerhalb von Frontiers setzt sich aus den Teamleitern zusammen.