Die Rolle der Heimatgemeinde

Frontiers legt großen Wert darauf, dass die eigentliche Sendung Auftrag der Gemeinde ist und bleibt. Zudem haben wir uns als Bewegung dem Gemeindebau verpflichtet. Gutes und fundiertes Gemeindeverständnis ist eine wichtige Voraussetzung zur Erfüllung dieses Zieles.

In Apostelgeschichte 13 begegnet uns ein vielzitiertes neutestamentliches Modell der Aussendung: „Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe. Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.“

Wer in einer anderen Kultur Jesus und den Menschen dienen will, muss sich vorher durch Mitarbeit in der eigenen Gemeinde bewährt haben. Die Gemeindeleitung ist von Gott eingesetzte Autorität. Deshalb sollte sie so früh wie möglich informiert sein, wenn ein Gemeindeglied sich von Gott in Richtung Mission geführt sieht, und bereits in die Anfangsphase der Vorbereitung miteinbezogen werden. Nur so kann das Anliegen des zukünftigen Mitarbeiters auch im Herzen der Gemeinde mitwachsen.

Frontiers versteht sich als qualifizierter Dienstleister und Werkzeug der Gemeinde für die Gemeindegründung unter unerreichten islamischen Volksgruppen. Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit den sendenden Gemeinden an, um sie gezielt unterstützen zu können. Frontiers will die Gemeinden in ihrem Sendungsauftrag begleiten und schulen, damit diese ihre Mitarbeiter im Ausland kompetent, verantwortlich und ganzheitlich betreuen können. Diese Partnerschaft bildet die Grundlage für ein tragfähiges Vertrauensverhältnis zwischen sendender Gemeinde und Frontiers.