In die Stammesgebiete Pakistans?Tank Maenner klein

Ein strategischer Ort – aber wo sind die Mitarbeiter?

„Wenn nur einige fähige Leute von Gott an diesen Platz gestellt würden, würde die Gute Nachricht in die Teile des Landes gehen, wo Satan noch seine Festungen hat. Dieser Ort sollte nicht vernachlässigt werden: es ist die wichtigste Handelsstrecke … und von hier aus halte ich Kontakt zu den wilden Grenzstämmen. Ist da nicht einer, der sein Kreuz auf sich nehmen will, um an diesen Platz zu kommen und sich der großen Ernte anzuschließen, die sichtbar nah ist? Die Felder sind weiß und reif für die Ernte, aber da ist ein großer Bedarf an Erntehelfern.“

Diese Worte sind älter als 110 Jahre – geschrieben von einem Arzt, der sein Leben den unerreichten Völkern Zentralasiens gewidmet hatte. In dem Krankenhaus, das er vor bald 150 Jahren gegründet hat, praktizieren Jünger Jesu bis heute an der Grenze zu den Stammesgebieten christliche Nächstenliebe und geben die Gute Nachricht weiter. Dorthin kommen muslimische Frauen und Männer aus den verschiedensten Volksgruppen und Stämmen - durch die verschiedenen Turbane und Gewehre der Männer sowie die Burkas und schwerbehangene bunte Stammestrachten der Frauen zu erkennen. Die Menschen legen zum Teil weite Wege zurück, um dort von Christen behandelt zu werden – ausländischen und einheimischen. Ein Ort der Barmherzigkeit. Ein Ort, der von gefürchteten Extremisten als „unser Krankenhaus“ bezeichnet wird. Ein kleiner Ort der Freiheit mitten im Gebiet strikter Stammesgesetze und großer Militär- und Polizeipräsenz. Ein Ort, an dem das Wort der Wahrheit, Jesus Christus selbst, in allem immer schon der Mittelpunkt war.Tank Frauen klein
Das 77-Betten-Krankenhaus mit OP, Kreißsaal, Geburtsvorsorge- und Impfzentrum wird zurzeit von einem einzigen ausländischen Arzt versorgt, der durch eine Krankenschwester bei den Behandlungen in der Ambulanz und bei den Visiten unterstützt wird. Die einheimischen Krankenschwestern, Hebammen und andere Mitarbeiter wurden zum großen Teil in der zum Krankenhaus gehörigen Krankenpflegeschule ausgebildet. Zwischenzeitlich war sie wegen Personalmangels geschlossen und wurde erst Anfang dieses Jahres wieder eröffnet. Aber es fehlen weiter für die Ausbildung wie auch in allen anderen Bereichen Mitarbeiter.

Die Lebensbedingungen sind einfach und eingeschränkt. Der Bewegungsradius umfasst für ausländische Mitarbeiter das Krankenhausgelände und das Gelände mit den Mitarbeiterhäusern, das einem kleinen pakistanischen Dorf gleicht. Oft fällt, wie überall im ganzen Land der Strom aus, aber das Krankenhaus kann es sich nicht leisten, die Generatoren in diesen Zeiten laufen zu lassen. Einkünfte hat es vor allem durch ausgeführte Operationen. Aber ein einzelner Arzt kann nur beschränkt Eingriffe durchführen - und die Gehälter der einheimischen Mitarbeiter müssen auch davon bezahlt werden.

Momentan werden dort dringend Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen sowie Lehrerinnen und Lehrer gesucht!

Ich habe das Krankenhaus besucht, sitze auf der Rückfahrt im Bus und frage mich: Wer wird gehen? Wer wird an diesen Ort voller Möglichkeiten gehen? Ich hoffe, in den nächsten Wochen eine Aufenthaltsgenehmigung für eine Arbeit an diesem Ort zu bekommen - und am liebsten möchte ich noch ein paar Leute mitnehmen!

Bist Du bereit zu gehen?

 

 

 

 

WHERE WOULD JESUS GO? - Diese Frage beschäftigt mich, und ich möchte nähere Infos.


captcha
Powered by BreezingForms