Tschad

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Momentan ist dieses strategisch wichtige Land im Zentrum der nördlichen Hälfte Afrikas mit über 150 verschiedenen Völkern politisch stabil. Ausländer sind hier willkommen, und es gibt unzählige Möglichkeiten, den Menschen hier in der Liebe Jesu zu dienen.

„Unsere Schule“ wurde vor 6 Jahren als Ausbildungs- und Pilotschule gegründet. Von Beginn an waren die Kinder fast ausschließlich aus muslimischen Familien. Für den Preis guter Bildung nehmen die Eltern hier auch „Bibelunterricht“ in Kauf. Im Stadtteil ist die Schule aufgrund des guten Bildungsniveaus sehr angesehen. Nach wenigen Jahren kommen schon über 300 Schüler. Der Platz reicht nicht. Das Geld für den Weiterbau des Schulgebäudes fehlt. Deshalb sind dieses Jahr fünf Klassen in Wellblechhütten untergebracht, wo es heiß und laut ist. Die Lehrer sind überzeugte Christen und arbeiten mit Hingabe. Aber sie brauchen Anleitung, um effektiver unterrichten, die muslimische Kultur der Kinder verstehen und ihnen Glauben vermitteln zu können. Viele Eltern schicken ihre Kinder gleich doppelt und dreifach zum Koranunterricht, damit die christliche Erziehung auch ja keinen „Schaden“ anrichten kann. Aber wir glauben an die Verheißung Gottes, dass „sein Wort nicht leer zurückkommt.“

Amina, eine unsrer Nachbarinnen, ist seit etwa fünf Jahren verheiratet. Ihre erste Tochter starb im Alter von eineinhalb Jahren. Zwei weitere Kinder verlor sie durch Fehlgeburten. Der einzige Sohn ist jetzt knapp zwei Jahre alt und ihr Ein und Alles. Ein weiteres Kind hätte demnächst auf die Welt kommen sollen, starb aber auch während der Schwangerschaft. Wie viele Frauen hier lebt Amina in der ständigen Sorge, ihrem Mann nicht mehr zu „genügen“ und durch eine andere, jüngere, schönere oder „gebärfreudigere“ ersetzt zu werden. Wer möchte Frauen wie Amina von der Einladung Jesu erzählen? Kommt alle zu mir, die ihr müde und beladen seid…!

Uns beschäftigt noch der Besuch in einer mittleren Kleinstadt am Rande der Sahara, heiß und staubig. Es ist eine wichtige Stadt für eines der zahlenmäßig größten Völker im Tschad, ein stolzes Volk von Nomaden. Wenn man durch die Straßen der Stadt läuft, fühlt man sich zurückversetzt in die Zeiten Abrahams. Überall Pferdewagen, Kamele, Handwerk, offenes Feuer, einfachste Behausungen. Was nicht zu der „Abrahams-Idylle“ passt, sind die für unser Land untypisch tief schwarz verschleierten Frauen, die uns auf dem Weg zum Markt oder zu einer Feier begegnen. Die Menschen in diesem Volk sind tief in ihrer Religion verwurzelt. Unsere Kollegen sind, mehr als 2000 Jahre nach Jesu Geburt, die ersten (!) Botschafter, die sich aufgemacht haben, um in dieser Stadt bewusst als Zeugen der Liebe Jesu zu leben. Sie brauchen von Gott geöffnete Türen, den Menschen dort seine gute Botschaft zu bringen – und Mitarbeiter, die das mit ihnen gemeinsam tun!

Wir suchen Lehrer aller Schulformen und Fächer (auch IT) und andere Jünger Jesu, die die offenen Türen im Tschad mit den unterschiedlichsten Gaben und Fähigkeiten nutzen möchten! Wann kommst Du?

 

WHERE WOULD JESUS GO? - Diese Frage beschäftigt mich, und ich möchte nähere Infos.


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